Ich denke besser, wenn ich schreibe

 

Ich habe schon immer gerne geschrieben: Geschichten, Briefe, Tagebuch, WhatsApp-Nachrichten, Blogbeiträge und heute LinkedIn-Posts.

 

Schreiben ist mein persönlicher Denkraum – es ist für mich ein Werkzeug, um Gedanken zu sortieren und Diffuses zu klären.

Meinen Klientinnen empfehle ich, sich zu Beginn eines Coaching-Prozesses ein schönes leeres Buch zuzulegen, in dem sie alles Mögliche sammeln können:

 

  • Erkenntnisse, die zwischen den Terminen auftauchen
  • Fragen für den nächsten Termin
  • Gedankenfragmente, die noch nicht ganz greifbar sind
  • Ideen und Visionen
  • Unterstützende Zitate
  • Abfotografierte Whiteboards aus dem Coaching
  • Arbeitsblätter, die wir im Coaching bearbeiten
  • Mindmaps fürs Brainstorming

 

Natürlich kann man das auch alles digital anlegen, aber ich habe das Gefühl, dass meine Gedanken oft besser fließen, wenn ich „mit dem Stift denke“.

 

Ein leeres Buch ist am Anfang nur Papier. Aber mit der Zeit wird es zu einer Sammlung von Entwicklungsschritten, Entscheidungen und Erkenntnissen. Und oft habe ich auch schon gehört, dass Klientinnen diese Notizen Jahre später nochmal zur Hand nehmen und dass es ihnen auch bei späteren Herausforderungen hilft, weil sie dann merken: „Stimmt, da habe ich schon mal eine Lösung gefunden!“

 

Diese Notizen sind wahre Ressourcen.

 

Hast du einen Ort, an dem du deine Gedanken sammelst?

 

 

Und schreibst du noch auf Papier oder denkst du inzwischen ausschließlich digital?

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