Ich bin zu jung und zu alt zugleich.
Das weiß ich seit einem Termin bei meiner Augenärztin. Ich war dort, weil mir meine Lesebrille so langsam nicht mehr reicht und wollte gerne eine Gleitsichtbrille haben. Meine Ärztin befand, dass ich noch zu jung sei für eine „richtige“ Brille. Als ich sagte, dass ich ja aber offensichtlich zu alt sei für meine bisherige Lesebrille, antwortete sie: „Ja, Sie sind in einem ganz schwierigen Alter – das ist so ein Übergangsalter!“
Ich musste erstmal lachen, denn auch, wenn ich meine 47 Jahre nicht schwierig finde, empfinde ich mich tatsächlich als an einem Übergang stehend.
Ich bin lange nicht mehr jung, aber alt auch noch nicht.
Meine Kinder sind lange nicht mehr klein, aber erwachsen sind sie auch noch nicht.
Mein Business ist lange nicht mehr im Aufbau, aber da, wo ich hin will, bin ich auch noch nicht.
Und auf dem Rückweg von der Augenärztin dachte ich: Das passt auch so gut zu den Menschen, die ich im Coaching begleite. Meine Klientinnen sind häufig an einem Übergang.
- Sie wachsen hinein in eine Führungsrolle.
- Sie mögen ihren aktuellen Job nicht mehr, aber wissen noch nicht, was sie stattdessen wollen.
- Sie machen sich gerade selbstständig.
- Sie steigen nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben ein.
- Sie wissen, das alte Leben passt nicht mehr, aber das neue Leben ist noch nicht da.
Genauso wie meine Lesebrille nicht mehr passt, aber für eine Gleitsichtbrille ist die Zeit auch noch nicht reif. Ich bekomme jetzt also erstmal eine Arbeitsplatzbrille, um mir den Übergang zwischen Lesebrille und Gleitsichtbrille zu erleichtern.
Falls du dir den Übergang zwischen zwei Lebensphasen oder beruflichen Stationen durch ein Coaching erleichtern möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht oder buch dir einen kostenlosen Kennenlern-Termin bei mir.
Wer von euch ist auch in einem schwierigen Alter?

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